Zum alljährlichen Treffen der Vereinsmitglieder, gesponsert vom G+J-Magazin „stern“, hatte die apgd-Vorstandschaft um die erste Vorsitzende Karen Heumann (Jung von Matt) neben anderen hochkarätigen Referenten den Kriminalpsychologen Jens Hoffmann von der TU Darmstadt eingeladen, um sich von seinem mitunter recht gruseligen Alltag erzählen zu lassen: Und dabei stellte sich heraus, dass ein Täterprofil gar nicht so weit von einer Zielgruppendefinition entfernt ist.
Mag auch „am Ende eines erfolgreichen Planning-Prozesses „nur“ der Kauf eines Haushaltsreinigers, am Ende eines erfolgreichen Profiling-Prozesses hingegen eine lebenslange Haftstrafe“, so apgd-Schatzmeister und &Equity-Mitinhaber Torsten Bardohn in seiner Anmoderation. Brand Eins-Chefin Gabriele Fischer plauderte dagegen glaubwürdig (und viel beklatscht) über Glaubwürdigkeit in der Werbung – und endete kokett mit dem Satz: „Es sei denn: Sie glauben mir nicht.“ Danach traf sich die Planning-Gilde im „13. Stock“ (der in Wahrheit nur der zweite Stock war) zum lockeren Get-together. Und weil’s allen gefiel, wählten sie am nächsten Tag auch ihren Vorstand wieder: Karen Heumann bleibt 1. Vorsitzende, Torsten Bardohn Schatzmeister. Ebenfalls wiedergewählt: Robert Schützendorf (Leonhardt & Kern) und Stefan Baumann (Sturm & Drang). Ausgeschieden ist dagegen Andreas Esser von Pentagon – dafür ist jetzt das Geschlechterverhältnis etwas ausgeglichener: Larissa Pohl von der WOB in Viernheim ist die neue Frau im apgd-Vorstand. Vorgenommen haben sich die Planner auch so einiges: Das nächste Jahr soll im Zeichen der Bildung stehen – dafür hat die apgd jetzt einen Arbeitskreis gegründet, ebenso wie zum Thema Effizienz, bei dem „wir schließlich ein erhebliches Wörtchen mitzureden haben“, meint Heumann. Und eins ist auf jeden Fall schon gebongt: die Open Source 03 im nächsten Jahr.


