Liebe apg Deutschland Mitglieder.
Es ist geschafft – Wir hatten unsere Mitgliederversammlung am Montag in Berlin bei select. Danke an Wolfgang für die Gastfreundschaft. Ich finde, es war ein sehr konstruktives Treffen und freu mich sehr, das die Namens-AG jetzt ihre Arbeit fertig hat.Dazu ein kurzes Update:
Was ist dabei rausgekommen:
Wir waren uns relativ einig, das wir eigentlich weiter apg heissen wollen. Aber auf das “d” für Deutschland am Schluß verzichten. Denglisch und nicht hilfreich.
Wir waren uns auch einig, das es gg. der Presse und grösseren Öffentlichkeit hilft, zu verstehen, wer wir sind und was wir machen, wenn wir in einer Unterzeile unser Tun erläutern.
Dazu haben wir uns für zwei Varianten entschieden. Damit es nicht langweilig wird, dürfen wir alle dazu abstimmen, welche wir nun führen wollen, und zwar auf der Hauptversammlung nach der nächsten open source im Juni. Konkreter Termin dazu folgt noch vom Vorstand.
Die Varianten, über die wir dann abstimmen (denn – wer hätte es gedacht – die notwendige Mehrheit für eine finale Vereinskorrekte Abstimmung war am Montag nicht präsent):
apg – Strategieverband Deutschland
apg – Verband der Kommunikations- und Marken-Strategen
Der Vorstand konnte dabei auch noch deutlich machen, welchen Sinn es ggf hat, nicht als Verein, sondern juristisch als Verband organisiert zu sein. Eine Menge (jenseits davon, das sowieso scheinbar kein Planner eigentlich gern Vereinsmeierei betreiben will).
Wir haben auch über die Themen Offenheit, Inhalte und Selbstverständnis diskutiert. Was für alle nach wie vor im Vordergrund steht. Und es ist wieder deutlich geworden, wie sehr wir alle nach Inhalten gieren. Jeder, der also gern ein Veranstaltung ins Leben rufen will: nur zu. Mail an den Vorstand und los gehts. Die Planning-Lounge in Frankfurt scheint sich als echter Renner zu entpuppen. Und Bärbel und Larissa haben ein B-2-B Planning Seminar in Vorbereitung. Davon könnte es bestimmt mehr geben!
Für alle, die an weiteren Inhalten zur Namensdiskussion interessiert sind: Mail an mich und ich schicke euch die Präsentation.
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Klingt doch sehr gut.
Keine Atempause, Geschichte Wird Gemacht es Geht Voran.
Schade, dass ich nicht dabei sein konnte. Ich finde das Statement toll, dass kein Planner Vereinsmeier sein will. Ich finde das trifft zu, und macht es einfacher sich darauf einzulassen.
Die “Repositionierung” als neues juristisches Gebilde macht auf jedenfall Sinn. Ob das Wort “Verband” im Namen sein muss, und dynamisch genug rüberkommt, weiss ich nicht, aber es ist auf jedenfalls deutlich richtungsweisender als vorher.
In Punkto Namen:
Ich würde eher auf die erste Variante (Strategieverand Deutschland) gehen. Ich glaube, dass, um neuen Wind in APGD zu bekommen, es einer Öffnung der Tore in andere Felder der Strategischen Planung gehen sollte, also alle Arten von Strategen benötigt werden um an einer Neudefinition der Rolle des Plannings in Deutschland zu erwirken.
D.h. nicht nur Marken- und Kommunikationsstrategen, sondern auch Experience Planner, Channel Planner, Digital Marketing Strategen und Shopper Marketing Strategen sollten miteinbezogen werden. Diese Planningarten sind die Felder, die unsere Kunden in einer Zeit der Krise brennend interessieren, und wo sie immer mehr Fokus und Budget auf das Kundenerlebnis statt auf die Markenbotschaft gelegt wird um in den Kanälen dem Anspruch der Markegerecht zu werden. Auf diese Weise kann die APG wachsen, neu Kompetenzen kanalisieren und auch relevanter in Themen mitmischen, die das Land bewegt.
Hallo zusammen,
Auch ich fand es schade, dass ich nicht dabei sein konnte. Ich hoffe, bei der jahresversammlung passt es.
Bzgl. “Repositionierung” als neues juristisches Gebilde macht wohl auch Sinn … auch wenn mir der genaue und detaillierte Unterschied noch nicht wirklich klar ist … aber das kann man ja sicher erklären.
In Punkto Unterzeile:
Ich tendiere klar zur 2. Variante:
“Verband der Kommunikations- und Marken-Strategen”
Fände es aber besser, wenn die Marke an erster Stelle stünde:
“Verband der Marken- und Kommunikations-Strategen”
Aber … und hier stimme ich meinen Vorredner Alexander zu … auch ich finde es sehr wichtig, sonnvoll und an der Zeit, die Öffnung in andere Felder der Strategischen Planung zuzulassen. Ich bin auch der Meinung, dass wir alle Arten von Strategen brauchen.
Die von Alexander genannten Experience Planner, Channel Planner, Digital Marketing Strategen und Shopper Marketing Strategen sind aber am Ende des Tages auch alles Menschen, denen es um das Wohl der Marke geht.
Darum finde ich passt Verband der Marken- und Kommunikationsstrategen sehr gut.
Strategieverband ist mir zu wenig profiliert. Denn wir machen ja keine Vertriebsstrategie, Finanzstrategie etc. sondern immer Strategien, bei denen es um die Marke geht.
Also sollte Marke auch im Untertitel eine Rolle spielen.
Ich bin gespannt, wie die anderen das sehen!
Sonnige Grüße aus München
Renate
Renate spricht mir aus der Seele und so kann ich mich ihrem Post 100% anschliessen.
Liebe Grüße von der Elbe
Thomas
Schließe mich der Meinung von Renate Heiderich zu 100% an. Beste Grüße
Herbert
[quote comment=""]Renate spricht mir aus der Seele und so kann ich mich ihrem Post 100% anschliessen.
Liebe Grüße von der Elbe
Thomas[/quote]
Ohne viele Worte:
Ich bin auch eindeutig für die 2, die sagt einfach mehr aus. Strategie – was ist das schon, vor allem für Außenstehende? Etwas politisches vielleicht. Oder das, was man für Schach und Risiko braucht…
Unabhängig davon:
Im Namen von Bastian Sick und aller, die gegen die Vergewaltigung der deutschen (Schrift-)Sprache sind:
Bitte nehmt diesen unsäglichen Bindestrich raus. Es heißt “Marken- und Kommunikationsstrategen”. Auch ein langes Wort will unzerhackt bleiben dürfen, schon allein als kleiner “Liebes-Beweis” an die “Sprachen-Liebhaber” dieser Welt.
Danke!
Hallo,
Das ist ne gute Diskussion. Längst überfällig.
Es stimmt, dass die “anderen” Planner auch das Wohl der Marke beeinflussen, aber das passiert, mal übertrieben gesagt, “fast zufällig” und wenn sie keinen Markenbeauftragten haben, kann es auch sein, dass es gar nicht passiert.
Was alle Planner/Strategen gemeinsam haben, abgesehen von ihrer Neugier und Wunsch Insights zu generieren, ist, dass in welcher Form auch immer, sie eine Tätigkeit unternehmen, die vor einem kreativen oder gestaltersichen Prozess steht und diesen dann auch aktiv mitprägen.
Aber, während Brand Planner hauptsächlich das Ziel der Marke und deren Botschaft im Auge haben, haben Experience Planner hauptsächlich und zuerst das Ziel des Users/Shoppers im Auge in Punkto Erlebnis und benutzt hier auch andere Tools. Die Berufung des Experience Planners ist das bestmögliche Erlebnis (nicht die beste Kommunikation) für den Endkunden oder Benutzer zu erlangen.
Gute Planner haben, egal welchen Schlages, natürlich Botschaft UND Erlebnis im Auge. Es ist nur der Unterschied in ihrer Berufung, den man nicht vergessen sollte. Für einen puren Experience Planner ist die Marke nicht etwas was zuerst kommt, oder auch nicht der Grund für seine/ihre Tätigkeit.
Da ich selbst 13 Jahre Experience Planner bin und sozusagen “bi-lingual” mit Brand Planning aufgewachsen bin, und ein Team von 4 Arten von Plannern führe, und die Huhn-Ei Problematik von Botschaft-Erlebnis kenne, ist meine Meinung, dass, wenn wir alle Planner ansprechen wollen, sollten wir auch einen Namen haben, der ihre Berufung(en) abbildet und integriert. Denn eines der grossen Probleme, die ich immer wieder sehe ist einfach, dass es schwierig ist auf einander zuzugehen, wenn man sich zu sehr über diese verschiedenen Perspektiven “streitet”. Wenn dieser Verein weiter das Signal sendet, dass es hier “nur” um Marke und Kommunikation geht, dann bleiben die anderen Planner eben bei ihren Vereinen wie zB der UPA, wo ich bisher auch noch keinen Brand Planner gesehen habe. Wieso sollten sie also dann zur APGD?
Ich schlage keinen ökumenischen Gottesdienst vor, sondern einfach ein Signal das alle Strategen an den Tisch bringt und das Gefühl auslöst, das man durch die Linien etwas bewegen kann.
Freue mich auf die weiter Diskussion.