Foto-Doku APG Digital Workshop #2

25 Planner kamen bei Tribal DDB in Hamburg zusammen, um über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Digital Plannings zu diskutieren und Wissen auszutauschen.


Zu Beginn räumte Thomas Walther (Tribal DDB) mit missverständlichen Begriffen wie Strategie, Konzept und Idee in einer TTL Agentur auf, um eine Basis für die kommenden zwei Tage zu schaffen.

Steffen Stäuber (SinnerSchrader) machte den Kopf auf und zeigte anhand von Cases, wie man mit den richtigen Instrumenten und einer Portion Mut zum Anders-Denken Menschen faszinieren und aktivieren kann.

Praktische Übung gab es bei Michaela Jausen (Tribal DDB) mit Datamining / Discovery: Sinnvolle Tools und Quellen, die Planner trotz Informationsflut im Web schnell zu Insights führen.

Christian Riedel (creativeglasses) begab sich auf eine Reise durch das Verhalten der Menschen mit dem Thema People Centered Planning in Digitalen Welten (auch auf slideshare zu finden).

Dr. Ulf Schmidt (Ogilvy) gab einen Einblick in das Thema Social Media: Was „Die“ bewegt. Anhand von Communityclusterungen und der intensiven Diskussion der IKEA hej-Community wurden Verantwortlichkeiten des Strategen in Digitalprojekten abgeleitet.

Der zweite Tag stand ganz unter dem Motto: Digital Briefing. Gibt es einen Unterschied zum klassischen Briefing – und wenn ja welchen?

Jeremy Abbett (TBWA)  gab mit seiner zukunftsorientierten Präsentation: The Future of Advertising folgendes mit auf den Weg: 1. Jump Fences – think transmedia 2. Accept Failure- learn quicker 3. Take Action: Do things, make things, be things.

Thorsten Kremser (faktor3) schaffte ein Grundverständnis für die Entwicklung eines Digitalen Strategie Prozess mit: 1. Digital ist pull 2. Digital ist demokratisch 3. Reputation ist Image.

Anhand von Teilnehmern mitgebrachter klassischer Briefings wurde fleißig über Digital vs. Klassik bzw. Digital als Ergänzung der Klassik diskutiert und ausprobiert. Ziel war der praktische Transfer von Klassischem zu Digitalem Briefing, dass durch die Präsentation „Digital Briefing“ von Thorsten Kremser hilfreich untermauert wurde.

In einem waren sich alle einig: es gilt nicht Digital versus Klassik. Digital ist eine Ergänzung zur Klassik und braucht mehr Antworten – vor allem zum Thema menschliches Verhalten. Wichtig ist der Mut zum Scheitern, um anschließend daraus zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen.

Es waren zwei inspirierende Tage und wir dürfen auf einen APG Digital Workshop #3 hoffen. Danke an alle Coaches für den tollen Einsatz. Besonderer Dank gilt Michaela Jausen,  die mittels Teamspirit und Organisation im Vorfeld sowie vor Ort ganz besonders zum Gelingen dieses Workshops beigetragen hat.